Aufgabe 3
Erläutern Sie die Arten der Arbeitsteilung und ihre Vor- und Nachteile
- Arbeitsteilung = Zerlegung der Produktion in einzelne Teilschritte mit spezialisierten Arbeitskräften
- Ziel: Produktivitätssteigerung
Arten der Arbeitsteilung:
1. Innerbetriebliche (z.B. Fließbandarbeit):
In einem Unternehmen werden Arbeiten soweit aufgeteilt, dass eine maximale Effizienz bei der Produktion erreicht werden kann.
2. Zwischenbetriebliche (z.B. Zulieferbetriebe):
Ein anderes Unternehmen kann Vorprodukte günstiger produzieren, als die Produktion im eigenen Unternehmen kosten würde und werden deshalb geliefert.
3. Internationale (z.B. industrielle – landwirtschaftliche Produkte):
Länder spezialisieren sich auf die herstellung der Güter, die sie besonders güntstig anbieten können.

Vorteile:
- Steigerung der Produktivität
- Lerneffekte durch Routinearbeit
- besondere Fähigkeiten lassen sich zum Nutzen aller entfalten
- Ausbildung ist kürzer, auch für angelernte Arbeitskräfte möglich
- Massenfertigung
- Nutzung unterschiedlicher nationaler Gegebenheiten wie Klima…
–> Produktivitätssteigerung –> Möglichkeit mehr Güter herzustellen –> Erhöhung des gesellschaftlichen Einkommens
Nachteile:
- Gesundheitliche Risiken und Schäden durch einseitige Belastung
- gegenseitige Abhängigkeit der Arbeitenden (Verlust der Selbstständigkeit)
- Entfremdung von der Arbeit ( Verlust der Beziehung zum Produkt)
- Fremdbestimmung
- eigene schöpferische Arbeit nur begrenzt möglich, ganzheitliche Zusammenhänge gehen verloren
- Umstellungsschwierigkeiten bei Veränderungen, da Arbeiter sehr spezialisiert und deshalb recht unflexibel
–> kann zur Demotivation der Beschäftigten führen –> nachlässige Arbeit
–> Gesundheitsbelastungen –> könne zu physischen und psychischen Krankheiten führen
–> Anreizformen notwendig um Arbeitnehmer zu motivieren
FAZIT:
ein gewisses Maß an Arbeitsteilung unverzichtbar, gefahren dürfen aber nicht außer Acht gelassen werden
Alex und Robert
Quelle: Rogall, H. (2006). Volkswirtschaftslehre für Sozialwissenschaftler. Berlin: VS Verlag. S.39f